Spendenaktion RSC-FFB 2026

 

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Unser Vereinsmitglied Andi und seine Familie traf letztes Jahr ein schwerer Schlag.
Hier könnt Ihr Marlenes Geschichte aus Sicht der Familie lesen.

An einem heißen Sommertag, dem 4. Juli, suchten wir unsere Kinderärztin auf, weil uns Marlenes ungewöhnlich schnelle Atmung Sorgen machte. Noch in der Praxis wurde uns schlagartig bewusst, wie ernst die Lage war: Die Ärztin schickte uns sofort in ein nahegelegenes Klinikum. Dort stellte sich jedoch schnell heraus, dass Marlenes Herz in einem so kritischen Zustand war, dass die Klinik die notwendige Behandlung nicht leisten konnte. Für diese spezialisierte Maximalversorgung kam nur das Klinikum Großhadern infrage, weshalb Marlene ohne Verzögerung per Helikopter dorthin geflogen wurde. Die Diagnose – eine schwere Herzmuskelentzündung. Ob ihr Herz sich jemals wieder erholen würde? Ungewiss. Nur vier Tage später, am 8. Juli, folgte der nächste fatale Rückschlag beim Herzkatheter-Eingriff: Marlene musste reanimiert werden und erlitt dabei einen schweren Schlaganfall. Es folgten viele Wochen im künstlichen Koma, Wochen die extrem ungewiss und kritisch waren. Die Kinderneurochirurgen mussten Marlene einige Male operieren und auch ihr Herz verschlechterte sich nach einiger Zeit erneut drastisch, wodurch feststand, dass eine weitere OP am Herz unumgänglich war. Es folgten viele Monate des Bangens, der Fortschritte und Rückschläge. Doch nach 249 Tagen stationären Aufenthalts durfte Marlene heim. 

Die Station G9 im Klinikum Großhadern

In dieser dunkelsten aller Zeiten haben wir erlebt, was es bedeutet, wenn Medizin nicht nur aus Geräten und Diagnosen besteht, sondern aus tiefster Menschlichkeit. Die Ärztinnen, Ärzte, Schwestern und Pfleger auf der Intensivstation in Großhadern sind für uns wie Soldaten in einen Krieg gegen eine schier ausweglose Situation gezogen. Sie haben nicht nur medizinisch alles Menschenmögliche getan – sie waren als Menschen für uns da. Sie haben Marlenes Leben gerettet, weil ihnen dieses kleine Mädchen unendlich wichtig war. Kardiologen und Neurologen haben leidenschaftlich um den besten nächsten Schritt gerungen, und ein Pfleger baute Marlene auf der Station ein kleines Zelt, nur damit sie sich in all dem sterilen Schrecken ein Stück weit wohlfühlen kann. Diese Station sorgt und kümmert sich auf eine Weise um ihre kleinen Patienten, die man kaum in Worte fassen kann. Für diese unermüdlichen Kämpfer wollen wir Spenden sammeln.

Das Ronald McDonald Haus - Großhadern

Doch zu diesem Kampf gehört noch eine zweite Rettungsinsel. Das Ronald McDonald Haus ist genau dafür da, Familien schwer kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit zu geben – direkt in der Nähe der Klinik, damit die Eltern Tag und Nacht für ihre Schützlinge erreichbar sein können. Als wir das erste Mal völlig verzweifelt, erschöpft und mit dieser extrem schlechten Prognose dort ankamen, war es, als ob wir das erste Mal seit Tagen wieder atmen durften. Inmitten unseres absoluten Alptraums wurde dieses Haus zu unserem Sanctuary – Zufluchtsort und sicherer Hafen zugleich. Neben der herzlichen Leitung, dem Rückzugsort im eigenen Zimmer und der Geborgenheit der Einrichtung ist es vor allem die Gemeinschaft im Haus, die uns getragen hat. Der Austausch mit anderen Familien, die Ähnliches durchstehen mussten, die gegenseitige Unterstützung und das geteilte Verständnis ohne große Worte sind von unschätzbarem Wert. Es war eine kleine, schöne Insel, auf die wir für einen kurzen Moment flüchten durften, um in diesem Alptraum nicht wahnsinnig zu werden.

Der Spendenzweck

Mit unserer Kilometer-Spendenaktion wollen wir genau diese beiden Säulen unterstützen. Wir möchten, dass jeder Sponsor und jeder Unterstützer begreift: Euer Geld fließt an Einrichtungen, die nicht "nur" den kleinen Patienten helfen, sondern die eine Höllenzeit für die betroffenen Familien überhaupt erst erträglich machen. Wir treten in die Pedale, um denjenigen etwas zurückzugeben, die alles für Marlene, für ihre Geschwister und uns gegeben haben.

Wie läuft die Spendenaktion

Zeitraum: 21.06. - 20.09.2026
Abschluss: WELTKINDERTAG 20.09.2026
Km Tracking: Strava und hier auf der Website

Wofür wir fahren

Klinikum Großhadern Kinderkardiologie
Pflege und Versorgung schwerstkranker Kinder

Ronald McDonald Haus Großhadern
Zuhause auf Zeit für betroffene Familien

 

 

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Fahrer bringt Sponsor

Ein Vereinsmitglied gewinnt Ihre Firma als Sponsor. Sie legen den Betrag pro gefahrenem Kilometer Ihres Fahrers fest  z. B. 0,10 €, 0,25 € oder mehr.

Sponsor wählt Fahrer

Sie kommen direkt auf uns zu. Wir vermitteln einen Fahrer aus dem Verein. Sie legen den Betrag pro gefahrenem Kilometer fest.

Transparenz

•  Jede Fahrt wird über Strava aufgezeichnet.

•  Zentrale Auswertung erfolgt über ein gemeinsames Sheet.

•  Aktuelle Kilometerstände sind jederzeit live auf rsc-ffb.de einsehbar.

•  Nach Abschluss erhalten Sie eine Aufstellung der gefahrenen Kilometer und – auf Wunsch – eine Zuwendungsbestätigung.

RSC (Radsportcommunity) FFB e.V. ist ein gemeinnütziger Verein nach §60a Abs. 1 AO. 

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